Risikogruppe Coronavirus ist recht umfangreich. Es gibt viele Menschen in unserer Gesellschaft die mit Vorerkrankungen leben müssen. Wir möchten Ihnen hier paar Ratschläge für Krebspatienten und Risikogruppen Patienten bieten. Richten uns an die, wer am stärksten von COVID-19 betroffen ist und was Sie tun können, um gesund zu bleiben.

Mit Coronavirus/COVID-19 scheinen Menschen, die älter sind (insbesondere über 70 Jahre) und Menschen mit gesundheitlichen Grunderkrankungen wie chronischen Lungenerkrankungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, chronischen Nierenerkrankungen und Krebs ein höheres Risiko für schwere Komplikationen zu haben. Das schließt die Aufnahme auf die Intensivstation und sogar den Tod ein.

Letzte Aktualisierung am 2.04.2020 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

Coronavirus: Welche Krebspatienten sind am meisten gefährdet?

Die frühen Daten aus China und Berichte aus Italien und anderen Orten der lokalen Verbreitung zeigen, dass die Krebspatienten einem erhöhten Risiko ausgesetzt sein werden.

Patienten mit hämatologischen [Blut-] Malignomen haben das grösste Risiko. „Auch Patienten, die sich einer aktiven Chemotherapie unterziehen, sowie Patienten mit Knochenmarktransplantationen. Das sind diejenigen mit den schwerwiegendsten Immundefiziten.

Was sollten Krebspatienten und die, die ihn besiegt haben sonst noch beachten, wenn sie sich der neuen Coronavirus Pandemie stellen müssen?

Sind alle Krebspatienten gefährdet? Oder nur diejenigen, die derzeit behandelt werden?

Pergam, der medizinische Direktor der Infektionsprävention der Seattle Cancer Care Alliance, sagte, dass Patienten mit bösartigen Blutkrankheiten wie Non-Hodgkin-Lymphom, chronischer lymphatischer Leukämie, akuter myeloischer Leukämie, akuter lymphoblastischer Leukämie und multiplem Myelom am stärksten gefährdet sind.

Ebenfalls gefährdet sind diejenigen, die sich in aktiver Behandlung für jede Art von Krebs befinden. Des Weiteren, diejenigen, die sich einer Knochenmarktransplantation unterzogen haben. (Aktive Behandlung wird gewöhnlich als Operation, Bestrahlung, Chemotherapie und andere Behandlungen wie Immuntherapien definiert).

„Das Risiko geht über den Zeitraum der aktiven Behandlung hinaus“, sagte er. „Die Nachwirkungen der Behandlung enden nicht, wenn die Menschen ihre letzte Therapie beendet haben oder das Krankenhaus nach der Operation verlassen. Die Nachwirkungen von Krebs und die immunosuppressiven Effekte der Behandlung können langfristig sein“, sagte Pergram.

Können Patienten und die, die Krebs besiegt haben, getestet werden, um festzustellen, ob sie immungeschwächt sind?

Es gibt keinen einfachen Bluttest, um den Grad der Immunschwäche zu überprüfen, aber eine aktive Chemotherapie, eine niedrige Anzahl weißer Zellen oder niedriger Lymphozyten und/oder die Einnahme immunsuppressiver Mittel sind alle mit einer Immunsuppression und einem erhöhten Infektionsrisiko verbunden.

„Wir kennen noch nicht alle Einzelheiten dazu, aber wenn Ihnen von Ihrem Arzt gesagt wurde, dass Sie immunsupprimiert sind, dann sollten Sie besonders vorsichtig sein“, sagte Pergrim.

Sollte ich meine Behandlung oder Folgetermine absagen?

Die Experten in der klinischen Versorgung raten, dass Krebspatienten mit geplanten Terminen diese einhalten sollten, es sei denn, sie haben Coronavirus-Symptome.

Es ist uns bekannt, dass die Institution derzeit derzeit ein Screening aller Patienten auf Atemwegssymptome durchführt. Diejenigen mit Symptomen werden gebeten, eine Maske zu tragen, die die Verbreitung von Viren und Bakterien verringert. Sprechen Sie dazu bitte Ihren behandelnden Arzt an!

Sollten Krebspatienten (und die, die Krebs besiegt haben) öffentliche Verkehrsmittel und Veranstaltungen vermeiden?

Pergam sagte, dass Menschen in der Behandlung die Benutzung öffentlicher Busse oder Züge nach Möglichkeit vermeiden sollten. Er räumte aber auch ein, dass sich nicht jeder Patient Taxi oder Uber oder andere Mitfahrgelegenheiten leisten kann.

„Sprechen Sie mit Ihrem Pflegeteam welche Möglichkeiten es außerhalb der öffentlichen Verkehrsmitteln gibt“, sagte Pergam. „In einigen Krankenhaussystemen gibt es Dienstleistungen für Patienten.“

Wenn Sie nicht drum rum kommen die Bahn oder den Bus zu benutzen, versuchen Sie sich von allen weiter weg zu setzen.

„Schützen Sie sich“, sagte Pergam. „Setzen Sie sich hinten in den Bus oder in andere Bereiche mit geringerer Gefährdung. Wenn Sie jemanden sehen, der krank zu sein scheint, versuchen Sie sich weg zu setzen.

Tragen Sie draußen am besten eine Maske (um sich und andere vor der Verbreitung zu schützen), waschen und desinfizieren Sie öfters Ihre Hände! Versuchen Sie große Menschenmengen zu meiden.

Gibt es Möglichkeiten, Ihr Immunsystem zu stärken?

Pergam betonte die Bedeutung des guten Schlafs für die Stärkung des Immunsystems.

„Schlafentzug ist eine der wirkungsvollsten Methoden, um das Immunsystem zu schwächen“, sagte er. „Jeder Mensch hat eine andere Schwelle, aber wenn man nicht mindestens sechs, sieben oder idealerweise acht Stunden Schlaf pro Nacht bekommt, gibt es nachweisbare wissenschaftliche Beweise dafür, dass das Immunsystem beeinträchtigt sein könnte“.

Ebenfalls hilfreich: Bewegung! Am besten etwas Aerobes, wie Walking oder Jogging, das das Herz in Schwung bringt.

„Gehen Sie an der frischen Luft spazieren. Das wird Ihnen gut tun“, sagte Pergam, der auch als Empfänger einer Nierentransplantation und als Krebsüberlebender gefährdet ist. „Im Moment ist das besser, als ins Fitnessstudio zu gehen.“

Ernährung für Krebs- und Risikopatienten

„Es scheint, dass 70 bis 80% unseres Immunsystems im Magen-Darm-Trakt liegen“, sagte Pergram. „Und [es] wird direkt von der Nahrung, die wir essen und den Mikroben, die in unserem Darm gedeihen, beeinflusst. Eine ausgewogene Ernährung, der Verzehr von Obst und Gemüse, ist sehr wichtig“. Wenn man ungern Obst und Gemüse isst könnte man auch zu den Smoothies wechseln.

Ebenso wie das Vermeiden von Rauch oder Rauchen (Krebspatienten können hier Hilfe zur Raucherentwöhnung erhalten) und das Sicherstellen, dass Sie alle anderen medizinischen Bedingungen (Bluthochdruck, Lungenkrankheiten, Diabetes usw.) unter Kontrolle haben, sagte er.

Stress scheint auch schlecht für das Immunsystem zu sein.

„Manche Dinge können wir nicht kontrollieren“, sagte Pegram, dessen Alter und Gesundheitsprobleme ihn ebenfalls gefährden. „Aber man kann kontrollieren, was man isst, ob man sich bewegt und wie viel man schläft. Das sind definitiv die Dinge, die er tut.“

Dies sollte als kein ärztlicher Rat angesehen werden. Für weitere Informationen sollten Sie Ihren Arzt zur Rate ziehen.

Bei Symptomen wenden Sie sich an Ihren Hausarzt oder melden Sie sich auch zur Not beim Gesundheitsamt. Es gibt auch bereits Drive-In Stellen zum Testen.

Quelle: fredhutch.org

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